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Oster-Spezial I

Ostern bei Lilly und Lea

Ostern bei Lilly und Lea

 

Die Reporter-Kids spüren den Frühling und möchten in den Wochen vor den Osterferien über alles rund um Ostern berichten. Vielleicht lasst ihr euch durch die Informationen, Tipps und Geschichten auch von der Vorfreude anstecken?

Wir beginnen heute mit einer selbst erfundenen Ostergeschichte von Jule – viel Spaß!

 

 

 

 

Ostern bei Lilly und Lea

Lilly und Lea sind Zwillinge. Sie haben einen großen Garten mit vielen Sträuchern und Bäumen.

Heute kommen Lilly und Lea fröhlich aus dem Kindergarten. „Hallo ihr zwei, was habt ihr im Kindergarten gemacht?“. fragte ihre Mutter. „Wir haben was für Ostern gebastelt.“, antworteten Lilly und Lea im Chor. Dazu müsst ihr wissen, dass es noch 1 1/2 Wochen vor Ostern war. Mama antwortete: „Sehr toll, ich habe mir überlegt, dass wir heute Eier bemalen. Vor einer halben Stunde war ich bei Bauer Holli und habe uns ein paar Eier geholt, die wir bemalen und an Stöcken in eine Vase hängen können.“ „Prima Idee!“, meinte Lilly. „Fangen wir gleich an?“, rief Lea. Mutter holte die Eier und legte sie auf den Tisch. „Hier habe ich die Farben für die Eier“, sagte sie. Die beiden Mädchen fingen an, die Eier zu bemalen. Es machte ihnen viel Spaß. Während sie am malen waren bemerkten sie gar nicht, wie ihre Mutter im Garten Zweige für die Eier abschnitt. Als sie zurück kam, waren die Zwillinge schon fast fertig. „Ich habe die Zweige für die Ostereier abgeschnitten. Wenn ihr alles fertig habt, hängen wir sie an die Zweige“, erklärte sie. Als sie fertig waren sah es richtig fein aus. Nach einer Stunde kam der Vater. Er fand die Eier auch sehr schön. Sechs Tage vor Ostern kamen Oma und Opa Krause. Zu den Eiern sagten sie: „Die sind aber hübsch. Habt ihr die gemacht?“

Mit Oma und Opa hatten die Zwillinge sehr viel Spaß. Sie gingen mit ihnen zum Ostermarkt, wo sie Eier, Möhren und andere Köstlichkeiten kauften. Danach machten sie einen Spaziergang. Beim Gehen fragte Oma: „Was wünscht ihr euch zu Ostern?“ Lilly antwortete: „Zwei Hasen mit einem Freilaufgehege und einem Hasenhäuschen“. Opa lachte. „Habt ihr das euren Eltern schon gesagt?“ „Ja, aber natürlich!“, rief Lea. Sie gingen durch den Wald und am See vorbei. Währenddessen bereiteten Mutter und Vater das Abendessen vor. Kurz darauf kamen die anderen auch schon. Es gab Sauerbraten mit Püree und Salat.

Als Lea und Lilly am nächsten Tag zum Kindergarten gingen, sprachen sich Oma, Opa, Mama und Papa über die Hasen ab. Oma und Opa kauften das Gehege und das Häuschen und Mama und Papa die Hasen. Das alles gaben sie bis Ostern bei Nachbar Meier ab. der kümmerte sich um die Tierchen.

Zwei Tage vor Ostern fuhren sie in die Nachbarstadt. Dort gingen sie in den großen Zoo. Es gab dort Affen, Löwen, Tiger, Zebras, Elefanten, Ziegen, Hängebauchschweine, Esel, Nashörner, Nilpferde, Erdmännchen und Reptilien. Danach spazierten sie durch den Park und kauften sich ein Eis. „Das schmeckt aber gut!“, rief Lilly. Sie hatte sich eine Kugel Schoko, eine Kugel Stracciatella und eine Kugel Vanille ausgesucht. Lea hatte Erdbeer, Sauerkirsche und Nuss. Gegen Abend gingen sie in ein sehr nobles Restaurant essen. Die beiden Mädchen suchten sich Pfannkuchen mit Preiselbeeren und Apfelmus aus. Dazu tranken sie eine große Apfelschorle.

Einen Tag vor Ostern schmückten sie alle Garten und Haus. Lilly und Lea halfen am Nachmittag Oma und Mama in der Küche. Es gab Schnitzel, Pommes und Salat. Am Abend sagte Vater:“ Heute müsst ihr zwei früher ins Bett, sonst seid ihr morgen zu müde, um die Ostergeschenke zu suchen.“ Lilly und ihre Schwester gingen die Treppe hoch und machten sich bettfertig. Im Bett las Oma ihnen noch eine Ostergeschichte vor. Beide Mädchen konnten vor Aufregung kaum einschlafen.

Am nächsten Morgen schliefen Lea und Lilly länger als sonst. Als sie aufwachten, sprangen sie schnell aus ihren Betten und liefen nach draußen. Sie fanden viele Ostereier und Schokohasen in ihrem Garten. „Die größte Überraschung bekommt ihr nach dem Frühstück“, sagte Vater. Alle sechs schaufelten sich ordentlich den Bauch voll. „Wenn ihr euch fertig angezogen und die Zähne geputzt habt, sind wir so weit, es euch zu zeigen“, erklärte Opa. Die Zwillinge beeilten sich, so schnell sie konnten.

In der Zwischenzeit hatten Oma, Opa, Mama und Papa die Hasen mit ihrem Zubehör in den Garten gestellt. Die Geschwister trauten ihren Augen nicht, als sie die beiden niedlichen Häschen sahen. „Oh, sind die süß!“, riefen Lilly und Lea im Chor. „Das freut uns“, sagte Opa. Den ganzen Mittag spielten die Mädchen mit ihren Hasen.

Am Abend ging die ganze Familie zum Osterfeuer. Dort zündete ein Feuerwehrmann die gesammelten Holzstücke an. Plötzlich entdeckte Lilly einen kleinen Hasen im Holz. „Schau mal, Papa, da ist ein kleiner Hase im Holz! Der Feuerwehrmann muss ihn retten!“, rief Lilly entsetzt. Der Vater sah den kleinen Hasen und ging schnell zum Feuerwehrmann. Der Feuerwehrmann half dem kleinen Hasen, der voller Erleichterung in den Wald lief. Die ganze Familie ging fröhlich nach Hause. Dort spielten sie mit den Häschen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.