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Ausflug nach Trier mit Lampionbau

Nach der Städtetour kreativ werden - im Museum Simeonstift kein Problem

Nach der Städtetour kreativ werden – im Museum Simeonstift kein Problem

 

 

 

Von ihrem Ausflug in die Stadtgeschichte und dem anschließenden Lampionbau im Museum Simeonstift erzählen Katharina, Christopher, Evelyn und Nele.

 

 

 

 

 

Am Donnerstag, den 10.07.2014, fuhren alle vierten Klassen mit dem Zug von Schweich nach Trier. Als wir in Trier angekommen waren, liefen wir zur Porta Nigra. Dort wurden wir klassenweise aufgeteilt und trafen unsere Stadtführerin Frau Böhme. Sie erzählte uns viele Dinge über die Porta Nigra, wie zum Beispiel, dass sie aus Sandsteinen gebaut ist und auf Deutsch übersetzt „Schwarzes Tor“ heißt. Sie war früher der Haupteingang durch die Stadtmauer in die Stadt. Sie erzählte auch, dass die Porta oft umgebaut wurde, zum Beispiel zu einer Doppelkirche. Im Mittelalter wurde sie von Metallräubern geplündert. Danach gingen wir zum Dreikönigshaus. Die alte Eingangstür ist ganz weit oben und man konnte sie nur mit einer Strickleiter erreichen. Dies diente zum Schutz vor Angreifern. Unser Weg führte uns weiter zum Hauptmarkt. Wir hielten am Marktkreuz an. Frau Böhme erzählte, dass früher auf dem Hauptmarkt Brot und Fleisch verkauft wurde, weshalb die anliegenden Straßen heute auch Brot- und Fleischstraße genannt werden. Dann zeigte sie uns ein Haus (Steipe) mit vielen Figuren wie zwei Ritter und Helena. Auf dem Hauptmarkt steht auch noch der Marktbrunnen, auf dem der Heilige Petrus mit Heiligenschein dargestellt ist. Danach führte Frau Böhme uns zum Dom. Dort liegt an der 30 Meter hohen Mauer ein Domstein. Frau Böhme erzählte uns zwei Geschichten über den Domstein. Eine sagt, dass der Teufel den Domstein gegen die Kirche geworfen hat. Dann gingen wir in die Windstraße. Dort sahen wir den Teil des Doms, einen Turm mit grünem Kreuz, in dem der Heilige Rock aufbewahrt wird. Daraufhin sind wir zur Basilika gewandert. Frau Böhme erzählte uns sehr viel über das große Gebäude, sie hat über 1200 Plätze. Hier war früher der Thronsaal von Kaiser Konstantin. Dann haben wir uns den Palastgarten angeschaut. Er ist sehr schön. Zum Schluss liefen wir noch zu den Kaiserthermen. Das war das Schwimmbad der Römer. Frau Böhme erzählte uns, dass dort die Römer ohne Kleidung baden gingen und alle auf einen Gemeinschaftsklo mussten, Männer und Frauen zusammen. Danach verabschiedete sich Frau Böhme von uns und wir gingen zurück zur Porta Nigra.

Im Museum Simeonstift durfen wir dann für das Trierer Lichterfest „Illuminale“ Lampions basteln. Dazu bekamen wir runde Lampions, die wir mit buntem Papier bekleben durften. Wir haben dann Frösche und Eulen gebastelt. Die Lampions werden am Lichterfest im Palastgarten ausgestellt. Danach können wir sie wieder mit nach Hause nehmen. Das Lampionbauen hat sehr viel Spaß gemacht. Als wir fertig waren, gingen wir wieder zurück zum Bahnhof und fuhren nach Schweich. Dort wurden wir von unseren Eltern abgeholt.

 

Bericht von: Katharina Gouverneur, Nele Hau, Evelyn Basten und Christopher Gotthard