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Zum bundesweiten Vorlesetag: Kino im Kopf

Beim Vorlesen in der Klasse 2c

Beim Vorlesen in der Klasse 2c

 

 

Zum bundesweiten Vorlesetag wurden auch in der Grundschule am Bodenländchen die Kinder des ersten bis dritten Schuljahres ins Reich der Fantasie entführt.

 

 

 

 

 

Die Stühle in der Aula sind gestellt, etliche Kinderbücher liegen zur Ansicht um den Vorlesestuhl herum. Marlene Binz von der Volksbank Trier ist eigens dafür gekommen, um für alle Drittklässler aus Angela Sommer-Bodenburgs „Der kleine Vampir“ zu lesen. Eine halbe Stunde nimmt sie sich pro Gruppe Zeit – und stellt gleich auch noch „Der Kleine Drache Kokosnuss“ von Ingo Siegner vor.

Von Drachen erfahren auch die Kinder des ersten und zweiten Schuljahres, die von Schulleiterin Christina Steinmetz in den jeweiligen Klassenräumen besucht werden. Mit im Gepäck hat sie nämlich Cornelia Funkes Ritter Griesbart, der seinen Lieblingsfeind, einen siebenköpfigen Drachen, einfach nicht mehr zum Kämpfen bewegen kann. Begeistert erzählen die Kinder von ihrem Vorwissen, was Drachen betrifft – man hat auch schon gehört, dass es sie gar nicht wirklich geben soll…

Der bundesweite Vorlesetag soll darauf aufmerksam machen, dass das Vorlesen einen wichtigen Beitrag zur Lesemotivation bei Kindern bietet. Ein gutes Lesevorbild ist dafür ebenso förderlich wie die Erfahrung, dass eine gute Geschichte in eine andere Welt entführen kann – vor allem, wenn man sich diese Welt selbst ausmalen und vorstellen kann. Dieses „Kopfkino“ erfreut sich auch bei den Erwachsenen immer größerer Beliebtheit, wie die große Zahl an verkauften Hörbüchern und Besuchten Autorenlesungen verrät. Daher ergeht unser Appell nicht nur an die Kinder: Lest wieder mehr vor!