«

»

Ausstellungseröffnung „Freunde fürs Leben“

Kunsthistorikerin Christina Biundo spricht über kulturelle Bildung

Kunsthistorikerin Christina Biundo spricht über kulturelle Bildung

 

 

 

Die Klassen 4a und 4b brachten nicht nur Farbe, sondern auch Leben ins Erdgeschoss der Verbandsgemeindeverwaltung Schweich: 16 der 35 bei einem besonderen Kunstprojekt entstandenen farbenfrohen, großformatigen Portraits schmücken nun für zwei Monate einen Flur des Verwaltungsgebäudes.

 

 

 

 

Bei der Ausstellungseröffnung kam durch die aufgeregten kleinen Künstler die passende Geräuschkulisse hinzu. Verbandsgemeindebürgermeisterin Christiane Horsch begrüßte die Kinder gebührend und dankte ihnen für die Leihgabe, die bereits in den wenigen Stunden der Ausstellung für Aufsehen gesorgt hatte. Ausgiebig ließ sie die Kinder zu Wort kommen, die vom Projekt mit ihrer FSJlerin Lea Leitz und der Trierer Künstlerin Simone Busch berichteten. „Zuerst haben wir nur geübt, dann haben unsere Patenkinder aus dem ersten Schuljahr Portrait gesessen und wir haben gezeichnet. Danach konnten wir die Portraits dann mit Acrylfarben auf die Leinwand bringen“ – so brachte es Damian auf den Punkt. Wie es sich für eine echte Vernissage gehört, wurden die Werke auch fachkompetent gewürdigt: Die Kunsthistorikerin Christina Biundo, ansonsten eher gefragte Rednerin bei Ausstellungseröffnungen namhafter Künstler, hob vor allem die Bedeutung der kulturellen Bildung im Hinblick auf die kindliche Entwicklung sowie die Schulung der eigenen Ausdrucksfähigkeit hervor. So könne vor allem die Begegnung und die Arbeit mit Künstlern die Fähigkeiten der Kinder beflügeln. Gleichzeitig machte sie Mut: Jeder könne seinen eigenen künstlerischen Ausdruck finden, auch dies sei lernbar – das könne man nicht zuletzt an den sehr individuellen und ausdrucksstarken Ergebnissen des Projektes „Freunde fürs Leben“ erkennen. In diesem Zusammenhang galt dem Kulturbüro Rheinland-Pfalz ein besonderer Dank für die Projektfinanzierung und den damit erbrachten wichtigen Beitrag zur künstlerischen Entwicklung der Grundschüler. Darauf stießen die Ausstellungsgäste mit einem Becher Apfelsaftschorle gerne an. Die Werke können übrigens von den Kindern mit nach Hause genommen werden – als lebenslange Erinnerung an ihre Patenkinder in der Grundschule.

Wer die restlichen Bilder des Projektes bewundern möchte, kann in den Schaufenstern folgender Geschäfte fündig werden:

Christa Blang, Provinzial, Kremer-Adam, Tonblüte, Glam, Jackie’s, Zick Zack, Fuchs, Kunterbunt