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Von Ritter Rost und dem Wissenshunger

Der Schultütenhunger gibt Rätsel auf

Der Schultütenhunger gibt Rätsel auf

 

 

 

 

Was isst die Schultüte am liebsten? 70 frischgebackene Erstklässler/innen durften das an ihrem ersten Schultag am Bodenländchen durch das Musiktheaterstück „Ritter Rost und die Schultüte“, dargebracht durch die Klassen 4c, 4d, 3b und 3c, erfahren. Und auch sonst wurde es ein aufregender erster Schultag…

 

 

Doch ganz zu Anfang versammelten sich die „Neuen“ erst einmal in der Pfarrfkirche St. Martin, um gemeinsam einen Gottesdienst, gestaltet von Birgit Noss und den Patenklassen aus der Jahrgangsstufe 4, zu feiern. Wie ein Vogel im Nest, so behütet wollen wir sie wissen – deshalb schenkte jeder Pate seinem Patenkind auch zum Andenken an dieses Versprechen eine Feder. In der Sporthalle der Schule ging es dann etwas weniger besinnlich zu. Die vielen angereisten Gäste – Eltern, Großeltern, Verwandte und Freunde – folgten einem kurzweiligen Programm, durch das Schulleiterin Christina Steinmetz führte. Sie begrüßte die Erstklässler herzlich in der Schulgemeinschaft und dankte allen Kindern und Kollegen, die das Programm gestalteten. Die Klassen 3a („Alle Kinder lernen lesen“, „Hurra, ich bin ein Schulkind“), 4a (Flötenstück) und 4c („Einfach klasse, dass du da bist“) wirkten dabei musikalisch mit Liedern mit, die 4b erfreute mit einem Tanz (Macarena), und die Klassen 3b, (Gesang) 3c (an den Trommeln) 4c (Gesang und Schauspiel) und 4d (Gesang) führten gemeinsam das Musiktheaterstück „Ritter Rost und die Schultüte“ unter der Leitung von Judith Breiling auf. Dabei erfuhren die kinder, dass die Schultüte Wissensdurst und Wissenshunger hatte, und deshalb mit Süßigkeiten und anderen Dingen nichts anfangen konnte. Lange wurde ausprobiert und endlich entdeckt: Nur Buchstabensuppe kommt in die Tüte! Damit auch der Wissenshunger der neuen Erstklässler/innen gestillt werden konnte, durften sie im Anschluss ihre erste Schulstunde bei ihren Klassenleitern erleben – und jedes Kind erhielt von den Aufführenden eine kreativ gestaltete Tüte mit Buchstabensuppe zum Selbstkochen. Na, da kann ja nichts mehr schiefgehen!

Eltern und Gäste konnten derweil den Förderverein der Grundschule kennen lernen: Dessen Mitglieder boten, wie in den Jahren zuvor, Kuchen und Kaffee an. Wissenshunger hatte wohl keiner der Erwachsenen: Nach Buchstabensuppe hat zumindest niemand gefragt…