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Kinderstube im Wald

Beim Anpflanzen der Tannenbäume

Beim Anpflanzen der Tannenbäume

 

 

 

 

Im Rahmen der „Aktion Wald“ wird die Grundschule Schweich von der Institution „Bildungscent“ unterstützt – mit Förster Peter Neukirch und seinen Helfern waren die Klassen 3b,c und d nun unterwegs, um Hecken und Sträucher sowie neue Tannenbäume anzupflanzen.

 

 

 

Die 3b/d machte den Anfang, zwei Tage später folgte die 3c: Die Tannenschonung in der Nähe des Heilbrunnens wurde nach fachkundiger Einweisung von den Grundschulkindern unter die Lupe genommen und gepflegt. Förster Peter Neukirch ließ es sich nicht nehmen, über die wichtigsten Voraussetzungen für ein gutes Anwachsen der Setzlinge aufzuklären. Diese lagerten unter Zweigen im Wald und mussten erst einmal fürs Pflanzen vorbereitet werden. Dazu wurden die feinen langen Haarwurzeln zurückgeschnitten, damit sie beim Einsetzen in das Pflanzloch nicht nach oben geknickt werden. Der Wurzelbereich wurde so auf die Größe einer Hand zurechtgestutzt. Verpackt in die Pflanztasche, wurden sie zur Schonung gebracht. Hier musste darauf geachtet werden, dass man zunächst eine günstige Stelle für die Anpflanzung findet. Gepflanzt wurde in Reihen, damit man auch zukünftig mit Maschinen einfacher an den kleinen Bäumchen vorbeifahren und störende Baumsämlinge oder Brombeergestrüpp abmähen kann. In der Reihe sollte der Abstand ungefähr so groß wie eine Stiellänge (+ ein Fuß) des Spatens sein. Um das Loch auszustechen, brauchte es dann doch viel Kraft, aber dennoch schafften viele Kinder dies sogar eigenständig. Das Bäumchen musste dann mindestens so tief eingepflanzt werden, dass die Wurzeln komplett im Loch verschwinden. Danach musste die Erde gut um den Setzling herum festgetreten werden, damit kein Hohlraum in der Erde entsteht. Dabei musste darauf geachtet werden, dass der Baum gerade stand. Ganz schön viel Arbeit also!

Aber das ist noch nicht alles, was für die Bäume im Wald zu tun ist: Ständig müssen störendes Gestrüpp und wild wachsende Bäume um die Anpflanzung herum zurückgeschnitten werden.  Auch das wurde von einzelnen Schülergruppen mit Hilfe großer Heckenscheren bewerkstelligt.

Wie gut, dass auf die Arbeiter zum Ende des „Arbeitstages“ frisch gegrillte Würstchen warteten – nach so einer Anstrengung und an der frischen Luft schmeckt es doch am besten!