Ungefähr alle ein bis zwei Monate treffen sie sich, um wichtige Angelegenheiten untereinander und mit der Schulleiterin oder der sozialpädagogischen Beratung abzusprechen: je zwei KlassensprecherInnen jeder Klasse der Grundschule. Dabei kommt die stattliche Anzahl von 34 Kindern zusammen – ungefähr so viele, wie auch an der Konferenz der Erwachsenen teilnehmen.

Die Themen kommen vielfach vom Kollegium, zum Beispiel immer dann, wenn sich die Lehrkräfte nicht sicher sind, was die Kinder zu dem ein oder anderen Sachverhalt denken oder was sie sich wünschen. Wichtige Anliegen kommen aber auch von den Kindern aus den Klassen selbst. Über den Klassenrat, der in vielen Klassen eingeführt ist, kommen die Bedürfnisse und Anregungen zusammen. Aktuell ist auf Initiative der älteren Klassensprecher/-innen in Zusammenarbeit mit unserem sozialpädagogischen Berater Sagar Schieben die „Musikpause“ entstanden, die bereits fest etabliert ist. Seit dem Schuljahr 2015/16 wird nun auch der Schülersprecher oder die Schülersprecherin zur Gesamtkonferenz eingeladen, wenn Themen besprochen werden, bei denen ihre Meinung wichtig ist. Die Kinder haben zwar kein Stimmrecht, aber sie können beratend teilnehmen und ihre Meinung zu wichtigen Themen direkt an die Lehrerkonferenz weitergeben.