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„Frühblühertour“ – Zebraklasse auf der Suche nach dem Frühling

Lassen sich auch von Minusgraden nicht abschrecken: erste Osterglöckchen

 

 

 

 

 

Im Rahmen ihrer Projektzeit und des Sachunterrichtes „Frühblüher – Naturbeobachtung im Frühling“ machten sich die Kinder der 2b auf die Suche nach dem Frühling – nach Pflanzen, die den Frühling ankündigen.

 

 

 

Lieder vom Frühling kennen die Kinder und Frühblüher haben sie bereits in Blumentöpfen, Fotos und Bildern, Geschichten, Liedern und Filmen kennengelernt. Doch manche stellten sich die Frage, wo finden wir diese draußen in den Gärten? Wie weit sind sie schon ausgetrieben? Schneeglöckchen haben die Kinder schon längst entdeckt – doch wie sieht es mit Tulpen und Osterglocken aus? Oder stimmt es, wie es in Rolf Zuckowskis Lied „Immer wieder kommt ein neuer Frühling“ heißt: „Hokuspokus streckt der Krokus seine Nase schon ans Licht…“?

Beim Einbiegen in die erste Straße haben wir sogar schon einen blühenden Forsythienstrauch entdeckt und diesen als Hintergrund für unser Gruppenfoto gewählt. Wer weiß schon, wann wir dem nächsten begegnen!? Gleich in der Nähe zierte ein Buchsbaumstrauch den Garteneingang. Manchen Kindern sind die Zweige des Buchsbaumes bekannt, weil viele daraus Buchsbaumsträuße binden, mit Bändern schön schmücken und damit am Palmsonntag feierlich in die Kirche einziehen.

Wir mussten nicht lange suchen, dann fanden wir auf unserer Entdeckertour vereinzelt Osterglocken, Krokusse und Tulpen, deren Blütenfarbe wir nur erahnen konnten, weil diese fast noch ganz verschlossen waren. Schon verblühte Schneeglöckchen waren natürlich auch in den Vorgärten zu sehen.

In der Feldstraße entdeckten wir sogar ein gelbes Meer an Mini-Osterglocken. Es kam uns vor, als duckten sie sich vor dem frostigen Wind. Ein paar Häuser weiter blühte ein weiterer Strauch. Die Kinder mussten nicht lange überlegen und schnell wussten alle Bescheid: Das ist eine Weide. An den Weidekätzchen konnte man diese erkennen. Doch die traurig herabhängenden Äste machten die Kinder stutzig. Es war nämlich eine Trauerweide.

Auf der gegenüberliegenden Seite schauten wir über den Gartenzaun und sahen einen Garten, der noch leere Beete hatte, die sicherlich noch eingesät und bepflanzt werden. Schön in Reihen angeordnet haben wir darin auch ein „Etwas“ mit ziemlich trostlos graugrünen und scheinbar welken Blättern entdeckt. Doch Gisela Adams, die sich mit der FSJlerin Anna Denis den Kindern auf die Frühblühertour begab, konnte den Kindern sagen, dass das Erdbeerpflanzen sind. Denn sobald es etwas sonniger und damit wärmer wird, werden diese neu austreiben und Blüten bilden. Ende Mai/Anfang Juni, so denken wir, schauen wir nach und gucken, was aus den Pflanzen geworden ist und noch in dem Garten angebaut wurde.

Nur wenige Meter weiter entdeckten wir die gelben Fußspuren, die vor einigen Monaten auf Initiative des Schulelternbeirates an einem Aktionstag, begleitet von Eltern und Lehrkräften, von Grundschulkindern mithilfe einer Schablone auf die Gehwege gemalt wurden. Die Markierungen mit  gelben Füßen auf den Gehwegen zeigen den sichersten Weg zur Schule. Da heißt es auch für Autofahrer: Aufgepasst! Hier kommen viele Kinder vorbei! Denn die Aktion   „Gelbe Füße“ von der Unfallkasse Rheinland ist auch für Schweicher Schulkinder eine gute Möglichkeit, diese Gefahrenstellen ins Bewusstsein zu rufen.

Und prompt kam den Kindern der Zebraklasse die Idee, in Zukunft noch genauer hinzusehen und das Thema: „Kinder im Straßenverkehr“ aufzugreifen und in der Praxis erlebbar zu machen. Somit wurde während der „Frühblühertour“ die Idee zur „Kindersicherheit im Straßenverkehr“-Tour geboren. Wir freuen uns auf die Vorbereitungen und gemeinsame Erarbeitung dazu in der Projekt- und Unterrichtszeit.

Ganz alleine, ohne Vorbereitung, das wissen wir schon jetzt, kommt der Frühling – früher oder später.