«

»

Adler und Eulen landen am Rhein

Adler mit Eule: die Klassenfahrt macht’s möglich…

 

 

 

 

 

Bereits im 3. statt wie meist üblich im 4. Schuljahr begaben sich die diesjährigen Drittklässler auf Klassenfahrt. Die Adler der 3a sowie die Eulen der 3b „flogen“ dabei nach Bacharach an den Mittelrhein zur romantisch gelegenen Jugendherberge auf Burg Stahleck.

 

 

Quasi in letzter Minute schaffte Svens Mutter es, unsere Maskottchen „Adler Hugo“ und „Eule Eulalia“ fertig zu häkeln und mit uns auf Klassenfahrt zu schicken. So konnten die beiden Kuscheltiere miterleben, wie wir aufgeregt und ein bisschen atemlos durch das Kofferschleppen, erst den Burghof und schließlich unsere Zimmer in Beschlag nahmen. Auch auf den Spielplatz am Rheinufer folgten uns die beiden und erst recht zum Partyabend der 3a im großen Mädchenzimmer. Mit leuchtenden Neonbrillen und glitzernden Partyschuhen ausgestattet ließen die Jungs und Mädchen es dort gebührend krachen: „3a, beste Klasse ever!“ schallte es durch den Gang im Stahlecker Langhaus.

Leicht übernächtigt ging es dann am 2. Tag auf große Tour: Zug, Fähre, Sessellift und Gondelbahn boten reichlich Abenteuer, aber auch der Bingener Spielplatz, der Tierpark im Niederwald und schließlich das Niederwalddenkmal sorgten für Abwechslung. „Hier ist viel mehr Kultur als im Meulenwald“, staunte Samuel und viele streckten begeistert ihre Nasen in den Fahrtwind der Rheinfähre. Den Abend ließen beide Klassen auf dem Burghof ausklingen. Endlose Tischtennisrunden, Verstecken und gemeinsames Spielen mit den zuhauf gekauften Bumerang-Bällen sorgten für zufriedene und müde Kinder.

Schade, dass die Nachtruhe schon um 7 Uhr durch singende Lehrer gestört wurde… doch unser letztes Klassenfahrtsfrühstück, das nicht enden wollende Aufräumen der Zimmer und Kofferpacken erwarteten uns. Ab nach Hause? Mitnichten! Auf dem Heimweg legten wir einen mehrstündigen Zwischenstopp im Hochwildschutzpark Rheinböllen ein. Unsere Parkrallye wurde zwar durch einen Regenschauer unterbrochen, aber Uhu Amy konnten wir trotzdem aus nächster Nähe bestaunen. Wieder im Bus, verließen aber dann so manch einen die letzten Kräfte, sodass viele bei der Ankunft in Schweich erst einmal geweckt werden mussten. Gut, dass nach so aufregenden Tagen das Wochenende vor der Tür stand!